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Arbeitsklima wichtiger als Gehalt

Deutschen Angestellten ist ein gutes Arbeitsklima wichtiger als ein hohes Gehalt, und ein sicherer Arbeitsplatz ist ihnen wichtiger als Karriere. Das ergab eine Umfrage des Beratungsinstituts Yougov.

Müssen sich Angestellte in Deutschland zwischen einem guten Arbeitsklima und einem hohen Gehalt entscheiden, so ist ihre Antwort eindeutig: Drei von vier Angestellten (76 Prozent) ist eine angenehme Atmosphäre am Arbeitsplatz wichtiger als eine hohe Bezahlung. Ein Viertel (24 Prozent) ist der umgekehrten Ansicht.
Arbeitsklima wichtiger als Gehalt – besonders bei Frauen

Besonders groß ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern. Bei Frauen fällt die Entscheidung mit 84 Prozent deutlich häufiger auf das Arbeitsklima als bei Männern (67 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 519 Angestellte ohne Führungsverantwortung mit dem „YouGov Omnibus Employee“ repräsentativ befragt wurden.

Branchen-News Xing / 21.01.2016

Gehaltsreport: Ingenieursgehälter unter der Lupe 05.08.2015 von Davina Spohn

Ingenieure verdienen in deutschen Unternehmen deutlich mehr als noch im Vorjahr. In welchen Positionen und Städten sie vergleichsweise am besten dastehen, legt das Beratungshaus Kienbaum in einer aktuellen Gehaltsstudie offen. Bildquelle: © Fotolia / Tatjana Balzer Die Grundgehälter von Ingenieuren sind 2015 im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 3,2 % nach oben geklettert. Die Unternehmen, die die Gehälter ihrer Mitarbeiter in diesem Jahr noch nicht erhöht haben, planen im Schnitt Gehaltssteigerungen von 2,3 % – so das Ergebnis der Kienbaum-Studie zur Vergütung von Führungskräften und Spezialisten in technischen Funktionen.

Quelle: http://www.computer-automation.de/karriere/artikel/122075/?cid=NL

In deutschen Unternehmen herrscht Kasernenton

„Jawoll, Chef!“ Was der Boss sagt, ist Gesetz – Kritik unerwünscht. In jeder vierten Firma herrschen immer noch Befehl und Gehorsam. Doch mit „nicht denken, gehorchen!“ kommt kein Unternehmen auf Dauer weiter.

Stellen Sie sich bitte einmal folgende Szene vor: Der Vorgesetzte stürmt mit vor Zorn rotem Kopf und wehender Krawatte in das Büro seines Angestellten und brüllt den armen Tropf am Schreibtisch an.

„Warum haben Sie gegen meine ausdrücklichen Anweisungen gehandelt?!“

 Der Mitarbeiter rechtfertigt sich: „Weil wir dadurch eine Million Euro gespart haben…“

„Wollen Sie damit sagen, dass meine Entscheidung falsch war?!“

„Ich dachte…“

„Sie sollen nicht denken, Sie sollen gehorchen!“

Zu hoch gegriffen? Unrealistisch? So geht man doch nicht mit seinen Angestellten um? Doch. Für 24 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland ist ein solches Szenario tägliche Realität: Anweisungen der Führungskräfte dürfen nicht hinterfragt werden. Außerdem kritisieren die Chefs kritisieren viel und loben selten.

Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Emotionale Führung am Arbeitsplatz“ der Personalberatung Rochus Mummert. Demnach verstehen viele Unternehmer unter Führungsstil Befehlston – der Chef hat Recht und der Mitarbeiter zu gehorchen – und zwar unabhängig von Alter oder Geschlecht der Vorgesetzten.

Prominentestes Beispiel war Volkswagen, wo laut Insidern unter Winterkorn immer ein Klima der Angst geherrscht habe. Der Chef gab die Marschrichtung vor, wie seine Ingenieure die Ziele umsetzten, interessierte dagegen nicht. Hauptsache, sie tun es. Die Folgen dieses Führungsstils sind bekannt, weshalb man sich in Wolfsburg mittlerweile um eine andere Unternehmenskultur bemüht. Denn Kommandos wie „Tun Sie einfach, was ich Ihnen sage!“ mögen in Krisensituationen mit einer verunsicherten Belegschaft noch hilfreich sein. Aber sie motivieren die Mitarbeiter nicht. Das schafft nur ein coachender Führungsstil, der die Arbeitnehmer unterstützt, ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Oder, wie Carsten Vollrath, Partner der Denkwerkstatt Innovative Management Partner, sagt: „Unter Befehls- sowie Ergebnisdruck gestaltete Strukturen, Prozesse und Systeme verpuffen nach einiger Zeit meist wirkungslos, da die Veränderungen nicht in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter ankommen.“

Wenn ein Unternehmen seine strategische Positionierung und die operative Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern soll, müssen Mitarbeiter und Führungskräfte an einem Strang ziehen und sich freiwillig dafür engagieren. Dafür braucht es eine offene Führungs- und Leistungskultur. Und der erste Schritt dahin ist – auch wenn es schwer fällt – die Mitarbeiter nicht anbrüllen und sich ihre Kritik zumindest anhören. (ked)

 

 

iGZ Vortrag: AÜG-Referentenentwurf kein Fortschritt

„Besser die jetzige Gesetzeslage in der Zeitarbeitsbranche beibehalten und die Tarifverträge weiterentwickeln als den verkorksten AÜG-Diskussionsentwurf aus dem BMAS umsetzen“, waren sich der AÜG-Experte Prof. Dr. Peter Schüren und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz in ihren Referaten auf der Fachtagung zum Fremdpersonaleinsatz in Bottrop einig.

Download PDF: https://www.ig-zeitarbeit.de/system/files/2016/referat_stolz-lohnhallengespraech-19-01-2016-bottrop.pdf

Quelle: IGZ

Erfolg beim Mindestlohn – Streit um Zeitarbeit und Werkverträge

Ein Jahr nach der Einführung freuen sich SPD und Gewerkschaften über die Erfolgsstory Mindestlohn. Beim geplanten Gesetz, das den Missbrauch von Zeitarbeit und Werkverträgen beenden soll, gibt es jedoch immer noch Widerstand von der Union.

Ganzer Artikel: http://www.vorwaerts.de/artikel/erfolg-beim-mindestlohn-streit-um-leiharbeit-werkvertraege

Quelle: IGZ

BA-Statistik: Zeitarbeit Sprungbrett ins Berufsleben

Arbeitsmarkt in Zahlen – Beschäftigungsstatistik – Zeitarbeitnehmer und Verleihbetriebe
961.162 Beschäftigte verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Deutschland zum Stichtag 30. Juni 2015 als Zeitarbeitnehmer. 54 Prozent (518.951) der Zeitarbeitnehmer sind laut Statistik als Helfer eingesetzt. 23,2 Prozent haben keinen Berufsabschluss, 6,8 Prozent sind Akademiker.

Download PDF: http://www.zeitarbeit-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/01/aue-statistik-15-06-30.pdf

Quelle: IGZ

Nielsen-Umfrage: Deutsche vertrauen in sichere Arbeitsplätze

Eine aktuelle Umfrage der Marktforschungsfirma Nielsen zur Konsumstimmung in Deutschland zeigt, dass sich das Verbrauchervertrauen im vierten Quartal 2015 auf hohem Niveau gehalten hat. Gegenüber dem Zehn-Jahres-Hoch bei 100 Punkten im dritten Quartal sank es nur geringfügig auf 98 Punkte, zitiert die „Welt“ aus der Nielsen-Umfrage.

Quelle: www.personaldienstleister.de

Beschäftigung von geflüchteten Menschen

Einen Überblick über die wesentlichen Rahmenbedingungen zur Beschäftigung von Flüchtlingen bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) jetzt auf ihrer Internetseite. Bei der Einstellung von geflüchteten Menschen sind bestimmte Grundlagen bzw. Voraussetzungen zu beachten. Das fängt z. B. damit an, dass anerkannte Flüchtlinge oder Geduldete einen unterschiedlichen Aufenthaltsstatus haben und daher nicht jeder sofort eine Beschäftigung aufnehmen kann.

Quelle: www.arbeitsagentur.de